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Projektpartner: e2m und WindNODE

Digitale Vernetzung von erneuerbaren Erzeugungskapazitäten, Stromnetzen und Energienutzern

Sonne und Wind sind inzwischen bewährte Energielieferanten und nehmen einen wachsenden Anteil am regenerativen Energiemix in Deutschland ein. Aber sie lassen sich nicht planen. Ihre Energie dennoch dauerhaft zuverlässig und optimal nutzbar zu machen und das Zusammenspiel der Erneuerbaren, der Stromnetze und Energienutzer effizient digital zu vernetzen ist Teil des ambitionierten WindNODE-Projekts im Rahmen des Förderprogramms „Schaufenster für intelligente Energie“ (SINTEG) des BMWi.

Über 50 Partner im Verbundprojekt WindNODE haben im Januar offiziell ihre vierjährige Arbeit an der nordostdeutschen Modellregion für intelligente Energie begonnen. WindNODE umfasst alle sechs ostdeutschen Bundesländer inklusive Berlin und wird mit knapp 70 Mio. Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

Das Schaufenster für intelligente Energie

Im Fokus von WindNODE steht die Einbindung großer Mengen erneuerbarer Energien in ein technologie-übergreifendes, effizientes System aus Strom-, Wärme- und Mobilitätssektor. Um Marktakteure und deren Flexibilitäten ideal zu orchestrieren und im Markt deckungsgleich zusammenzuführen, bedarf es innovativer Produkte und Dienstleistungen, die das klassische Geschäft des mengenbasierten Energieabsatzes ergänzen sollen.

Verbraucherschutz- und Datensicherheitsstandards werden im Projekt WindNODE ebenfalls ausführlich betrachtet und weiterentwickelt, um in einem "Internet der Energie" wirksam vor Datenmissbrauch zu schützen und die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Fragen des Marktdesigns und der Systemarchitektur ("Wer steuert was?") sind weitere Punkte des Schaufensters.

Zentrale Rolle für Virtuelle Kraftwerke

Virtuelle Kraftwerke spielen hier eine zentrale Rolle. Mit unserem Know-how im Betrieb eines der größten Virtuellen Kraftwerke Deutschlands und dem umfangreichen Wissen zu Schnittstellen und Flexibilität beteiligen wir uns am Projekt. Für e2m liegt hier der Schwerpunkt der Projektarbeit auf der Einbindung von Verbrauchern in das Virtuelle Kraftwerk der e2m.

Im Anschluss werden die im Projekt gewonnene Daten in geeigneter Weise dargestellt, um einer breiten Öffentlichkeit den Einfluss flexibler Energiesysteme auf die zukünftige Energieversorgung zu verdeutlichen. e2m stellt Schnittstellen zu Flexibilität in mehreren Arbeitspaketen her, zum Beispiel im Bereich DSM und Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge, und wird an deren marktdienlichen Bewirtschaftung arbeiten.

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