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Sekundärregelleistung

Anpassung des Ausschreibungszyklus und der SRL-Zeitscheiben

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Neue SRL-Ausschreibungsbedingungen ermöglichen höhere Flex-Vermarktung

Am 28.06.2017 hat die BK 6 der Bundesnetzagentur (BNetzA) einen Beschluss zur Neuregelung der Ausschreibungsbedingungen und Veröffentlichungspflichten für den Regelenergiemarkt (MRL und SRL) gefasst.Hier können Sie den veröffentlichten Beschluss der BNetzA zur Festlegung von Ausschreibungsbedingungen für SRL nachlesen.

Diese Änderung zielen auf die Erhöhung der Angebotsleistung am Regelenergiemarkt und – letztlich damit verbunden - auf eine Kostenreduzierung für die ÜNB. 

Der Umsetzungszeitplan für ÜNB und Marktteilnehmer endet am 10. Juli 2018. Ab diesem Tag werden folgende Neuregelungen in Kraft treten:

Kalendertäglicher Ausschreibungszyklus

Anstelle der wöchentlichen Auktion (SRL) bzw. der arbeitstäglichen Ausschreibung (MRL) wird es ab dem 11. Juli 2018 kalendertägliche Auktionen der ÜNB für die Beschaffung der Sekundärreserveleistung für den jeweils nachfolgenden Tag geben. Betreiber müssen dann ihre Vermarktungsmenge für die SRL-Bereitstellung nicht mehr wie bisher über eine Woche im Voraus kalkulieren, sondern haben nunmehr die Möglichkeit, ihre freie Flexibilität kalendertäglich zu ermitteln und anzubieten. 

4-h-Zeitscheiben auch für SRL

Die Vergabe von SRL erfolgt ab diesem Tag auf 4h-Basis. Damit wird das bisherige Prinzip der Vorhaltung und Bereitstellung der SRL über die bekannten HT-/NT-Zeiträume abgelöst.

Für die Betreiber ergeben sich aus beiden Änderungen vielerlei Vorteile:

  • Höhere nutzbare Flexibilität durch kurzfristigere Planung der Angebotsmengen und kürzere Zeitscheiben
  • Einführung der 4h-Zeitfenster ermöglicht bessere Kombination mit DA-Fahrplan
  • Nachträgliche untertägige Arbeitspreisgebote bei MRL

Zukünftig gilt daher noch mehr als bisher: Auf die Kombination kommt es an!

Wie wird die Umstellung bei e2m vorgenommen?

Die Änderungen bei der SRL-Ausschreibung erfordern zunächst systemische und prozessuale Anpassungen bei der e2m, um die Ihnen bekannte reibungslose Abwicklung auch nach der Umstellung weiterhin gewährleisten zu können. Die e2m hat in diesem Zusammenhang in den letzten Monaten intensiv daran gearbeitet, die Systeme und Abwicklungsprozesse zu überarbeiten und wird Sie Ende Mai datailliert informieren, was sich bspw. im Bezug auf die Gebotsabgabe, die Flexeingabe im Kundenportal oder die Mehrerlösübersicht ändert. 

Was müssen Sie tun?

Da die Umstellung vordergründig hauptsächlich Auswirkungen auf die e2m und deren Systeme und Prozesse als Regelleistungspooler hat, besteht für Sie kein aktiver Handlungsbedarf.

Stellen Sie Ihre Prognosen im Kundenportal wie immer pünktlich ein, wir kümmern uns um die Vermarktung. 

 

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